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Netzwerk und Hardware: Seltsames I/O-Verhalten bei Enterprise-SSD – Malware-Verdacht oder Hardware-Konflikt?Windows 7 Hilfe zu Motherboards, CPUs, Lüfter, Raid-Controller, Digitalkameras, Treiber usw. Bitte alle relevanten Angaben zur Hardware machen. Welche Hardware habe ich? Themen zum Trojaner Entfernen oder Viren Beseitigung bitte in den Bereinigungsforen des Trojaner-Boards posten. |
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| | Seltsames I/O-Verhalten bei Enterprise-SSD – Malware-Verdacht oder Hardware-Konflikt? Hallo zusammen, ich bin neu hier im Forum, lese aber schon eine ganze Weile passiv mit, da ich die tiefgreifenden Analysen hier wirklich schätze. Heute habe ich allerdings ein Problem, bei dem ich alleine nicht mehr weiterkomme und bei dem ich mir unsicher bin, ob es sich um ein Sicherheitsrisiko oder ein rein technisches Problem handelt. Kurz zum Hintergrund: Ich betreue zu Hause ein kleines Home-Lab für Virtualisierung und Datenarchivierung. Vor etwa zwei Wochen habe ich mein System ein wenig aufgerüstet und eine neue (refurbished) Enterprise-SSD verbaut. Es handelt sich um ein 800GB Mixed-Use (MU) SATA 6GBPS Modell im 2.5-Zoll-Format https://serverorbit.com/solid-state-drives-ssd/sata-6gbps-ssd/800gb-mu-2-5inch. Da diese MU-Drives ja für eine extrem hohe Schreiblast und Langlebigkeit ausgelegt sind, dachte ich eigentlich, ich hätte damit erst einmal Ruhe. Allerdings beobachte ich seit dem Einbau ein sehr spezifisches Verhalten, das mich stutzig macht: Mein Task-Manager zeigt im Leerlauf konstante Schreibzugriffe an, obwohl keine Updates laufen und auch keine Indizierung stattfindet. Das LED-Lämpchen am Gehäuse hört eigentlich nie auf zu flackern. Ein kleiner persönlicher Einblick: Ich bin bei sowas leider ein wenig paranoid geworden, seit mir vor Jahren mal ein Rechner durch einen versteckten Miner komplett in die Knie gegangen ist. Damals war das erste Anzeichen auch eine unerklärliche Festplattenaktivität. Was mich besonders beunruhigt, ist ein Punkt, den ich neulich in einer Diskussion über Ransomware gelesen habe: Manche modernen Verschlüsselungstrojaner arbeiten extrem langsam im Hintergrund („Low and Slow“), um die CPU-Last niedrig zu halten und nicht durch herkömmliche Überwachungstools aufzufallen. Wenn ich mir die Latenzzeiten meiner 800GB SSD ansehe, gibt es immer wieder kleine Spikes im Millisekundenbereich, die bei einer SATA 6Gbps Schnittstelle eigentlich nicht auftreten sollten, wenn das System nichts zu tun hat. Ich habe bereits einen Scan mit den gängigen Tools gemacht, aber bisher wurde nichts Eindeutiges gefunden. Trotzdem bleibt dieses ungute Gefühl. Die SSD ist zwar ein "Mixed-Use"-Modell und sollte Millionen von Schreibzyklen aushalten, aber ich möchte natürlich nicht, dass ein unentdeckter Prozess meine Hardware unnötig stresst oder – schlimmer noch – meine Daten im Hintergrund manipuliert. Hatte von euch schon mal jemand einen Fall, in dem Malware speziell auf Enterprise-Hardware oder bestimmte SSD-Controller reagiert hat, um unentdeckt zu bleiben? Oder könnte es schlichtweg ein Firmware-Bug des Controllers sein, der mit dem SATA-Protokoll meines Mainboards kollidiert? Ich bin gespannt auf eure Einschätzungen, bevor ich das System komplett plattmache. Beste Grüße! Geändert von fijer67515 (Gestern um 15:38 Uhr) Grund: To add reference |
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