12.02.2021, 18:48
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#1 |
| Offene Türen: Hier hat wohl mehr als das übliche Maß an Schlamperei und Unbedarftheit zugeschlagen https://heise.de/-5053320 Zitat:
Im Zuge der Aufarbeitung des vereitelten Hackerangriffs auf die Trinkwasserversorgung der US-Kleinstadt Oldsmar kommen teilweise haarsträubende Details ans Tageslicht. Behördlichen Berichten zufolge konnten nicht nur alle Computer der Mitarbeiter auf die Steuerung des Wasserwerks zugreifen, sie waren auch alle ohne jeglichen Schutz direkt ans Internet angeschlossen, teilten sich ein Passwort für den Fernzugriff – per TeamViewer –und liefen mit dem längst nicht mehr unterstützten Betriebssystem Windows 7.
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Aus einem Kommentar: Zitat:
In so einem Fall noch von Hackerangriff zu sprechen trifft die Sache irgendwie nicht. Das sieht ja schon eher nach einem Tag der offenen Tür mit Einladung zum Mitmachen aus.
| https://www.sueddeutsche.de/digital/...rida-1.5205113 Zitat:
Die Sicherheit von kritischen Infrastrukturen ist auch in Deutschland immer wieder Anlass für Diskussionen, gerade will das Bundesinnenministerium mit dem IT-Sicherheitsgesetz 2.0 neue gesetzliche Vorgaben für Betreiber kritischer Anlagen machen. Experten kritisieren jedoch, dass viele der dort vorgesehenen Regeln ineffektiv sein dürften. "Von 5000 Stadtwerken in Deutschland müssen nur höchstens 50 die neuen Vorgaben erfüllen", sagt M. A., einer der Sprecher der AG-Kritis, einer NGO, die sich für Sicherheit in der zivilen Infrastruktur engagiert. Schuld daran sei der Schwellenwert, der wiederum in der Kritis-Verordnung festgelegt sei. Demnach müsse ein Versorger für 500 000 Menschen zuständig sein, bevor er als kritische Infrastruktur im Sinne der Verordnung gilt. Dass es auch in Deutschland industrielle Kontrollanlagen gibt, die anfällig für Hackerangriffe wäre, stehe außer Zweifel. "Fernwartung ist immer wieder ein Problem, auch in Deutschland", sagt A..
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