Ich hatte auch schon so ein Erlebnis. Bei meinem Acer Aspire one Netbook mit Windows und Linux Mint als Dualboot hatte ich auf Win10 umgestellt. Aus Abneigung gegen "Spionage" habe ich schon bei der Installation soweit möglich jeden Schieber deaktiviert. Win 10 lief zwar, ließ sich aber nicht updaten. Ich habe keine Möglichkeit gefunden, diese Schieber beim laufenden Windows wieder zu aktivieren. Weil ich die Einstellung schon während des Upgrades vorgenommen hatte, gab es keine Möglichkeit des Zurücksetzens auf einen früheren Zustand. Ich hatte vor dem Upgrade ein Image der gesamten Festplatte mit Clonecilla gemacht. Leider ist das Programm etwas unübersichtlich, insbesonders bei seltener Benutzung. Beim ersten Versuch der Rückspiegelung habe ich mir offenbar die Partitionstabelle zerschossen (* siehe unten). Ohne Partitionstabelle wollte Clonecilla nicht arbeiten. Nachdem ich die Größe und Art der Partitionen aus dem Clonecilla-Image ausgelesen hatte (mit Puppy auf meinem Desktop), konnte ich mit G-parted von einer Puppy-Live -CD (**), auf der Festplatte des Netbooks die nötigen Partitionierungen durchführen (NTFS, ext4, Swap und "home"). Danach konnte ich das Image zurückspielen. Es gab aber eine angeblich zu kleine Partition für das Mint-Image. Immerhin war jetzt das alte Win7 wieder auf dem Rechner. Es ließ sich aber nicht starten. Auch ein Versuch mit dem Win7-Systemreparaturdatenträger brachte keinen Erfolg. Wahrscheinlich war das Problem, dass Windows wegen des Dualboot auf sda2 liegt. Dann habe ich langsam recht ratlos Linux-Mint von der DVD geladen und neu installiert. Dabei kommt die Frage, ob man Linux-Mint nebenWindows installieren will. Das wollte ich natürlich. Und siehe da: es gab beim Neustart wieder das gewohnte Fenster mit der Auswahl für die verschiedenen Möglichkeiten auch mit Win7 und Mint. Jetzt habe ich wieder ein laufendes System und auch funktionierende Updates bei Win7. Ich werde demnächst noch mal versuchen, auf Win10 aufzurüsten. Allerdings werde ich keine Spy-Schalter abstellen. Ich werde Windows halt nur selten benutzen und zwar nur für die Dinge, die mit Mint nicht gehen (z.B. Update des Navis). Dann kann MS meinetwegen ruhig ein bisschen bei mir spionieren, wenns ihnen gefällt...
(*) Der Fehler war wahrscheinlich folgender: Ich hatte angeklickt: Partitionstabelle des Image verwenden. Das Image hatte aber offenbar keine Tabelle.
(**) Ich liebe Puppy immer noch. Aber auch als Live-Cd hat es Vorteile. Es ist klein und daher schnell geladen. Man ist "root" und kann ohne Rückfragen in alle Ordner/Partitionen schauen. Und es hat bei Menue/System einen GParted-Partitions.Manager.
Lucid Puppy