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Antiviren-, Firewall- und andere Schutzprogramme: Gute Firewall

Windows 7 Sämtliche Fragen zur Bedienung von Firewalls, Anti-Viren Programmen, Anti Malware und Anti Trojaner Software sind hier richtig. Dies ist ein Diskussionsforum für Sicherheitslösungen für Windows Rechner. Benötigst du Hilfe beim Trojaner entfernen oder weil du dir einen Virus eingefangen hast, erstelle ein Thema in den oberen Bereinigungsforen.

Antwort
Alt 02.08.2005, 11:06   #1
Captnkuesel
 
Gute Firewall - Standard

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Welche Firewall könnt ihr mir zum Schutz empfehlen? Ich habe gehört dass es die Windows Firewall ja absoulut nicht bringen soll. Kennt ihr eine die umsonst und gut ist?

Alt 02.08.2005, 11:37   #2
Combine
 
Gute Firewall - Standard

Gute Firewall



Nein.
Firewalls bringen nichts.
Schau mal auf www.dingens.org
Ich emfpehle dir noch ein NAT Router das bringt dir noch zuätzlich Sicherheit.
__________________


Alt 02.08.2005, 11:41   #3
Rene-gad
 
Gute Firewall - Standard

Gute Firewall



@Combine
Zitat:
Firewalls bringen nichts.
So kategorisch würde ich nicht behaupten. Wer aber denkt, dass eine Desktop-Firewall mehr Sicherheit bringt, irrt sich. Info: http://www.nabooisland.com/publications/pffaq/
__________________

Alt 05.08.2005, 07:53   #4
big_surfer
 
Gute Firewall - Standard

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Firewall - Für und Wider
Das organisatorische und technische Konzept zur Trennung von Netzbereichen, sowie dessen Umsetzung und dauerhafte Pflege bezeichnet man in der Informationstechnik als Firewall (dt. Brandmauer). Vor allem bei der Verbindung von lokalen Netzwerken mit dem Internet kommt dafür entweder ein separater Rechner oder eine spezielle Hardware zum Einsatz, um die getrennten Netzbereiche genau so zu verbinden, wie es im Konzept vorgesehen ist. Diese Lösung bezeichnet man als Hardware Firewall.

Eine Personal Firewall (auch dezentrale Firewall oder Desktop-Firewall genannt) kommt auf einzelnen Arbeitsplätzen zum Einsatz und ist eine Software Lösung. Sie soll dafür sorgen, dass der Rechner keine unerwünschten Daten aus dem Internet annimmt und dass nur vom Benutzer zugelassene Programme Verbindungen ins Internet aufnehmen und Ports öffnen. Dies geschieht mittels detaillierter Filterregeln. Grundlage sollte auch hier ein Sicherheitskonzept sein, auf dem die Filterregeln basieren.

Im Folgenden wollen wir uns - soweit nicht anders angegeben - mit den Personal Firewalls (PFW) beschäftigen.

Kontra
Viele Experten raten von Personal Firewalls (PFW) ab. Ihre Gründe:
Für die sinnvolle Konfiguration einer Personal Firewall benötigt man grundlegende Kenntnisse des TCP/IP-Protokolls und ein klares Datensicherheitskonzept. Vielen Anwendern mangelt es an diesem Wissen, und auch das Sicherheitskonzept ist, wenn überhaupt vorhanden, sehr verschwommen. Die Anwender verlassen sich dann blindlings auf die Werbeaussagen der PFW Hersteller, die ihre Produkte als die "ultima ratio" für Computersicherheit darstellen. Durch die vorgegaukelte Funktionalität wiegt sich der Anwender in Sicherheit und installiert deshalb ohne Risikobewußtsein Software, die möglicherweise Malware enthält.

Der Einsatz und Betrieb einer PFW suggeriert Sicherheit. Viele PFW melden bereits nach kurzer Zeit zahlreiche geblockte Hackerangriffe und Verbindungsversuche. Dabei handelt es sich um ganz normale Vorgänge: Es wird lediglich versucht festzustellen, ob ein bestimmter Dienst auf dem PC läuft und ob dieser Daten über einen bestimmten Port entgegenzunehmen bereit ist. Viele PFW provozierten sogar einen DoS-Angriff auf den Rechner, indem sie Anfragen einfach ignorieren, statt die Anfrage mit "hier ist kein Dienst" zu beantworten.

Ohne den Einsatz weiterer Sicherheitsmaßnahmen lassen sich Personal Firewalls mit relativ wenig Mühe aushebeln, ohne dass der Benutzer davon etwas bemerkt. Im Internet existieren z. B. Javascript Programme, die Firewall Warnfenster automatisch mit "ja" beantworten - oft bemerkt der Anwender die Warnmeldung dann gar nicht. Siehe auch
http://my-forum.netfirms.com/zone/zcode.htm

Über die Möglichkeiten eine Firewall zu unterlaufen gibt es eine sehr informative Webseite von Hendrik Brummermann
http://home.arcor.de/nhb/pf-austricksen.html

Die Regelanpassung zur Laufzeit (Lernmodus) ist besonders kritisch zu bewerten. Oft ist der Dialog im Lernmodus lästig bzw. die angezeigten Zusammenhänge zwischen Programmen und Diensten sind nicht bekannt. Spätestens nach der dritten nicht laufenden Applikation sinkt die Bereitschaft des Benutzers, sich mit den einzurichtenden Filtern genauer zu beschäftigen, und Zugriffe aufs Internet werden einfach freigegeben.

Regeln, die der Anwender selbst definieren kann, kann auch ein Wurm verändern, da PFWs meist mit den Rechten des angemeldeten Benutzers ausgeführt werden.

Eine Firewall, die auf dem System läuft, das sie schützen soll, widerspricht der Grundidee einer Firewall, nämlich zu verhindern, dass schädigende Datenpakete bis zum zu schützenden System vordringen können. So sind eventuell bereits anfällige Komponenten, welche eigentlich geschützt werden sollen, vom Angreifer durchlaufen, bevor die Firewall überhaupt eingreifen konnte.

Durch die Installation der Firewallsoftware wird die Komplexität des zu schützenden Systems erhöht und die Fehleranfälligkeit steigt. Komplexe Firewallsoftware kann zudem die Leistung (vor allem älterer Computer) mindern.

Sicherheit kann man auch ohne PFW durch entsprechende Konfiguration des Betriebssystems und durch Entfernen unnötiger Dienste sowie durch ein entsprechendes Verhalten der Benutzer (Brainwall = "erst denken dann klicken") erreichen.


Pro
Wenn man sich allerdings der obigen Nachteile bewusst ist, kann eine Personal Firewall auch nützlich sein:
Der PC wird nach außen (ins Internet) abgeschottet. Wer die auf dieser Webseite gegebenen Sicherheitsmaßnahmen nicht umsetzt, erhält durch die PFW, mit den oben genannten Einschränkungen, Schutz vor Angriffen. Sämtliche Ports für den Zugriff aus dem Internet werden geblockt und damit automatische Infektionen aus dem Internet verhindert.

Die erfolgreiche Strategie "Es ist alles verboten, was nicht erlaubt ist" schützt vor Sicherheitslücken im Betriebssystem und in Anwendungsprogrammen, da sie den Zugriff auf unbekannte Ports unterbindet. Allerdings wird diese Regel vom Anwender durch Ausnahmen schnell aufgeweicht.

Zugriffe auf "vergessene" Dateifreigaben können abgefangen werden, vorausgesetzt, man hat die Dateifreigabe nicht auch in der PFW für beliebige Nutzer erlaubt.

Durch die Beschäftigung mit der Firewall und deren Meldungen lernt man einiges über den paketorientierten Datenverkehr im Internet, und wird eventuell auch im sonstigen Surf-Verhalten vorsichtiger.

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