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Anleitungen, FAQs & Links: PC wird immer langsamer - was tun?

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Alt 02.04.2009, 05:15   #1
Da GuRu
Administrator
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PC wird immer langsamer - was tun? - Standard

PC wird immer langsamer - was tun?



PC wird immer langsamer - was tun?


Dass ein PC zu langsam arbeitet, kann viele Ursachen haben. Eine zu vollgepackte Festplatte wird oft als Grund vermutet, trifft jedoch nicht immer zu. Was kann man tun, damit der PC wieder flotter wird?

Bevor diese Schritte befolgt werden, sollte das System frei von Viren, Trojanern, Spyware und sonstiger Malware sein. Das ist mitunter der Hauptgrund, warum der Rechner immer langsamer wird.

Es gibt mehrere Möglichkeiten den PC zu optimieren und ihn damit spritziger zu machen.

*Erster Schritt - Festplatte bereinigen
*Zweiter Schritt - Programme deinstallieren
*Dritter Schritt - Autostart aufräumen
*Vierter Schritt - Festplatte defragmentieren
*Fünfter Schritt - Zuordnung des Virtuellen Speichers

Erster Schritt - Festplatte bereinigen


Der erste und einfachste Schritt, den man machen sollte, ist die "Datenträgerbereinigung" von Windows. Dieses Programm gehört zu den Systemprogrammen von Windows und ist unter

Start / Alle Programme / Zubehör / Systemprogramme / Datenträgerbereinigung

zu finden. Startet man das Programm, durchsucht es automatisch den Rechner nach Dateien, die nicht zwingend auf der Festplatte verbleiben müssen und damit unnötig Speicherplatz besetzen. Je nach Festplattenvolumen kann dies einige Minuten dauern.



Ist der Suchvorgang abgeschlossen, erhält man eine Auflistung der Dateigruppen, die zum Löschen freigegeben werden können. Dabei können auch einzelne Positionen ausgewählt und gelöscht werden. Zur Auswahl stehen:

- Heruntergeladene Programmdateien
- Temporäre Internetdateien
- Offlinewebseiten
- Ruhezustandsdateibereinigung
- Debug Dump Files
- Papierkorb
- Setup Log Files
- Systemfehler-Speicherabbilddateien
- Temporäre Dateien
- Miniaturansichten
- Dateien in Fehlerberichtwarteschalnge...
- Windows-Fehlerberichterstattungsdatei...

Neben den Dateien stehen die jeweiligen Größen und unter der Liste der gesamte Speicherplatz, der freigegeben werden kann. Oft ist der Papierkorb die größte Position in der Liste. Für die Zukunft empfiehlt es sich auch manuell öfter mal den Papierkorb zu leeren. Die Temporären Dateien sind jedoch ebenfalls oft große Platzfresser.

Gewünschte Positionen anhaken und mit OK bestätigen.

Weitere hilfreichen Tools:





Danach:
http://www.trojaner-board.de/75859-w...bschalten.html

Windows Defender deaktivieren



Zweiter Schritt - Programme deinstallieren


Programme, die man irgendwann mal installiert hat aber nicht mehr benutzt, sollte man ebenfalls deinstallieren. Dies geht entweder bei der Datenträgerbereinigung unter "Weitere Optionen"



oder unter

Start / Systemsteuerung / Programme und Funktionen

Hier wird eine Liste der installierten Programme bereitgestellt. Findet man ein Programm, dass man in naher Zukunft nicht mehr nutzen will, so kann man es einfach mit einem Doppelklick auf den Namen deinstallieren.

Geändert von Shadow (25.05.2012 um 12:21 Uhr)

Alt 02.04.2009, 05:15   #2
Da GuRu
Administrator
/// technical service
 

PC wird immer langsamer - was tun? - Standard

PC wird immer langsamer - was tun?



Dritter Schritt - Autostart aufräumen


Beim Starten des PCs werden viele Programme automatisch mitgestartet, darunter auch einige, die man nicht braucht oder nicht benutzt. Diese Programme sollte man aus dem Autostart entfernen. Unter

Start / Alle Programme / Zubehör / Ausführen

muss man "msconfig" eintippen und mit OK bestätigen.



Es öffnet sich ein Fenster mit mehreren Reitern. unter dem Reiter "Systemstart" findet man eine Auflistung aller Programme, die beim Starten des PCs automatisch mitgestartet werden.



Bei Programmen, die man eindeutig identifizieren kann und weiß, dass man sie nicht braucht, kann man einfach das Häkchen entfernen und auf Übernehmen klicken. Diese Programme werden aus dem Autostart ausgeschlossen. Vorsicht beim Deaktivieren von Programmen, die man nicht kennt, hierbei könnte es sich um systemnotwendige Programme handeln, die für eine ordnungsgemäße Funktionsweise des PCs notwendig sind. Nach einem Neustart erscheint der Hinweis darauf, dass die Systemkonfiguration geändert wurde. Hier nur den Haken setzen und mit OK bestätigen. Hiermit ist der Systemstart verbessert.

Diejenigen, die noch gründlicher nachforschen wollen was Windows noch so im Hintergrund startet und von msconfig nicht gezeigt wird, können mit dem Freewareprogramm "AutoRuns" weitere versteckte Autostarts finden. Windows hat unzählige Möglichkeiten, versteckte Autostarts im System unterzubringen. Gleichzeitig haben Windows XP und Vista kein Programm, um sie anzuzeigen. Wo das Windows-eigene Tool msconfig aufhört, fängt AutoRuns an. Im Gegensatz zu msconfig liefert AutoRuns auch Beschreibungen und listet (falls vorhanden) den Herstellernamen auf. Eine große Hilfe bei der Suche nach Elementen, die nicht mit Windows starten müssen.

Autoruns herunterladen



Im Unterschied zu vielen ähnlichen Tools zeigt AutoRuns die entsprechenden Programme in der Reihenfolge, in der sie in Windows verarbeitet werden. Dafür finden Sie in der Benutzeroberfläche 16 Registerlaschen für die einzelnen Bereiche wie Windows-Dienste, Explorer-Shell-Erweiterungen, Symbolleisten, Browserhilfsobjekte, Winlogon-Benachrichtigungen und Autostartdienste.
Unter: Entry / Properties... kann man die Eigenschaften der einzelnen Programme einsehen, um mehr über sie zu erfahren.

Autoruns herunterladen


Vierter Schritt - Festplatte defragmentieren


Während man den PC benutzt arbeitet die Festplatte immer fleißig, Programme, die im Hintergrund laufen, Programme die man gerade benutzt und das Betriebssystem selbst greifen ständig auf die Festplatte zu. Da wird gelesen und geschrieben am laufenden Band. Dabei passiert es automatisch, dass Dateien nicht in einem Stück auf die Festplatte geschrieben werden, sondern in Fragmenten. Um möglichst schnell zu schreiben, und um den Datenfluss nicht zu unterbrechen, schreibt die Festplatte die Daten einfach so, wie es gerade am besten gepasst. Das Problem entsteht erst, wenn diese Daten wieder gelesen werden müssen. Um aus den Datenfragmenten wieder die Datei auszulesen braucht es natürlich Zeit. Installiert man Programme und deinstalliert oder speichert und löscht Daten, entstehen ebenfalls "Löcher" auf der Festplatte, die dann wiederum mit anderen Daten gefüllt werden. Man kann sich vorstellen, dass nach einiger Zeit ein großes Durcheinander auf der Festplatte herrscht.

Um die Datenfragmente in ordentlich nebeneinander stehende komplette Datensätze zu sortieren und damit die Lesegeschwindigkeit zu verbessern, muss man die Festplatte defragmentieren. Die Defragmentierung kann je nach Datenvolumen und Fragmentierungsgrad sogar mehrere Stunden dauern.

Die Defragmentierung von Windows findet man unter

Start / Alle Programme / Zubehör / Systemprogramme / Defragmentierung

Viel besser und spezieller defragmentieren kann man seine Festplatte jedoch mit dem Freewareprogramm "Defraggler", welches dem gleichen Hause entstammt, aus dem auch der CCleaner kommt. Das kleine Tool defragmentiert zuverlässig die Laufwerke und auf Wunsch sogar nur einzelne Ordnerstrukturen oder Dateien. Somit kann man besonders stark fragmentierte Dateien separat und mit geringerem Zeitaufwand kurzfristig wieder zusammensetzen. Die Bedienung ist übersichtlich und einfach.

Disk Tools

Defraggler herunterladen




Zuerst muss das zu defragmentierende Laufwerk geprüft werden. Hierzu wählt man oben in der Liste das Laufwerk und klickt auf "Prüfen". Nach der Prüfung erhält man Informationen, wie stark die Festplatte fragmentiert ist. Um das Laufwerk einfach zu defragmentieren, genügt es auf "Defragmentieren" zu klicken. Der Vorgang läuft.



Im Reiter "Dateiliste" listet die Software die zu defragmentierenden Dateien und Verzeichnisse separat auf. Hier kann man einzelne Dateien defragmentieren, in dem man bei der Datei einen Haken setzt und anschließend auf "Defragmentiere Markierungen" klickt.

Defraggler herunterladen
O&O Defrag 2000 herunterladen


Fünfter Schritt - Zuordnung des Virtuellen Speichers


Als Standardeinstellung des Virtuellen Speichers ist das Minimum zugeteilt. Man berechnet das Minimum und das Maximum des Speichers wie folgt:

- Minimum 1,5 x des Reellen Speichers
- Maximum 3 x des Reellen Speichers

Das bedeutet, wenn man 1000 MB (1GB) Arbeitsspeicher hat, kann man als Minimum ca. 1500 MB eingeben und als Maximum 3000 MB. Für die maximale Größe gibt es keine Obergrenze, jedoch sollte man bedenken, dass der Platz auf der Festplatte reserviert wird und damit verloren geht. Es empfiehlt sich aber bei der minimalen und maximalen Größe den gleichen Wert einzutragen, in unserem Fall also 3000 MB bei min. und max. Das hat den Vorteil, dass der reservierte Platz nicht ständig geändert wird und die Festplatte weniger fragmentiert wird.
Die Größe des Virtuellen Speichers kann man hier einstellen:

Start / Systemsteuerung / System / Erweiterte Systemeinstellungen / Erweitert (Reiter) / "Leistung" - Einstellungen... (Button) / Erweitert (Reiter) / Ändern... (Button) / Benutzerdefinierte Größe (eintragen und auf Festlegen klicken - Anschließend Neustart)

Tipp: Wenn man den virtuellen Speicher nicht auf die Betriebssysytem-Partition sondern auf eine andere Partition legt, erzielt man bessere Ergebnisse. Außerdem fragmentiert das die OS-Partition noch etwas weniger.
Die Systemvariablen könnte man ebenfalls so einstellen, dass der Temp-Ordner nicht mehr auf C: liegt.


Um herauszufinden, wie viel Speicher in Deinem Computer verbaut wurde:

Systemsteuerung -> System und Wartung -> System


Alternativ lässt sich so etwas z.Bsp. mit dem Tool CPU-Z auslesen.





In vielen Foren wird auch das Bereinigen der Registry empfohlen. Wir empfehlen auf keinen Fall jegliche Art von Registry-Cleaner.

Der Grund ist ganz einfach:

Die Registry ist das Hirn des Systems. Funktioniert das Hirn nicht, funktioniert der Rest nicht mehr wirklich.

Wir lesen oft genug von Hilfesuchenden, dass deren System nach der Nutzung von Registry-Cleanern nicht mehr bootet oder Programme nicht mehr funktionieren.
  • Wie soll der Cleaner zu 100% wissen ob der Eintrag benötigt wird oder nicht ?
  • Es ist vollkommen egal ob ein paar verwaiste Registry Einträge im System sind oder nicht.
  • Auch die dauernd angepriesene Beschleunigung des Systems ist nur bedingt wahr. Du würdest es nicht merken.
Ein sogenanntes False Positive von einem Cleaner kann auch dein System unbootbar machen.
Zerstörst Du die Registry, zerstörst Du Windows.

Hier noch ein paar englische Links zum nachlesen.
Miekemoes ( MVP )
Bill Castner ( MVP )
Ed Bott ( MVP )
__________________


Geändert von Shadow (25.05.2012 um 12:31 Uhr)

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